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Träger
Stadt HeinsbergHerzlich Willkommen in der „Kita Kunterbunt“.
Auf dem ehemaligen Gelände der Grundschule, mitten im Ortskern von Kempen, befindet sich unsere Einrichtung. Am 1.01.2022 wurden die Türen für die Kinder aus dem Einzugsgebiet Kempen, Karken und Unterbruch geöffnet.
In unserer Entwicklungswelt haben 110 Kinder die Möglichkeit, Erfahrungen, Abenteuer, Entdeckungen, Lernimpulse und viele weitere positive Lebenserfahrungen zu gewinnen.
Dabei stehen den Kindern 5 Gruppenräume (blau, orange, grün, gelb, rot) mit Neben- sowie Wasch- und Wickelräumen, ein großer, bespielbarer Flur und ein Turn/Mehrzweckraum zur Verfügung.
Ein Highlight ist das ebenfalls komplett neu und naturnah angelegte Außengelände, das die Kinder zum Klettern, Rennen, Matschen und gemeinsamen Bewegungsspielen einlädt.
Das Kindergartenjahr beginnt immer am 01. August eines Jahres und endet zum 31. Juli des darauffolgenden Jahres.
Geöffnet ist die Einrichtung von 7:00 Uhr- 16:00 Uhr.
Je nach Buchungszeit sehen die Betreuungs-Zeiten für Ihr Kind wie folgt aus:
• 25 Stunden Buchung: 07:15 – 12:15 Uhr
• 35 Stunden Buchung: 07:00 – 14:00 Uhr
• 45 Stunden Buchung: 07:00 – 16:00 Uhr
Die Abholzeit ist nach Buchungsstunden gestaffelt und sieht wie folgt aus:
• 25 Stunden Buchung: 12:00 – 12:15 Uhr
• 35 Stunden Buchung: 13:30 – 14.00 Uhr
• 45 Stunden Buchung: 13:30 – 16:00 Uhr
An folgenden Tagen, während des KiTa-Jahres, ist unsere Einrichtung geschlossen:
• 15 Tage in den Sommerschulferien
• 1 Tag im Herbst (Betriebsausflug)
• Zwischen Weihnachten und Neujahr
• 2 pädagogische Fach-Tage im Jahr
Die Schließungstage werden jährlich mit dem Rat der Kindertageseinrichtung abgestimmt und den Eltern rechtzeitig bekannt gegeben.
Ansonsten ist unsere Einrichtung durchgehend geöffnet.
Das Team der städtischen Kindertagesstätte Kunterbunt setzt sich momentan aus 16 pädagogisch tätigen Fachkräften zusammen. Unterstützt werden wir durch eine Hauswirtschaftskraft und eine Alltagshelferin. Das pädagogische Personal arbeitet sowohl Voll- wie auch Teilzeit.
Weiterhin unterstützt das Team und die Eltern ein interdisziplinäres Team, das sich aus verschiedensten Fachkräften und Therapeuten zusammensetzt.
Die Leitung steht der gesamten Einrichtung zur Verfügung. Sie arbeitet unterstützend und ist Ansprechpartner und Berater für die Elternschaft, den Kollegenkreis und andere Institutionen.
Wir sind eine anerkannte Ausbildungsstätte und bieten über das Hauptamt der Stadt Heinsberg Praktikumsplätze an.
Schon in der Planung und Gestaltung unserer Einrichtung wurde auf eine bedürfnisorientierte und entwicklungsgerechte Gestaltung geachtet und somit der Grundstein für eine entwicklungsfördernde, pädagogische Raumgestaltung erreicht.
In seiner Grundstruktur ist das Gebäude großzügig und weitläufig angelegt. Natürliches Licht fällt durch große Fensterfronten in die einzelnen Räumlichkeiten. In den Gruppenräumen kann so ein Stück „Draußen“ nach innen gebracht werden. Unterstützt durch punktuell zuschaltbare Lichtquellen und Lichtschächte wirkt die Einrichtung hell und einladend.
Alle Gruppen laden mit ihren Spielecken und Angeboten zum aktiven und intensiven Spiel ein. Eine Küchenzeile im Gruppenraum ermöglicht das selbständige Handeln aller Kinder. Zu finden sind in den Regelgruppen noch ein Nasszellenbereich und ein Nebenraum. In den beiden U3-Gruppen ist ein zusätzlicher Schlafraum sowie ein großer Wickelbereich in der Nasszelle integriert.
Unser großes Außengelände bietet den Kindern verschiedenste Versteck- und Erkundungsmöglichkeiten an und lädt zum Ausprobieren und Bewegen ein. Eine Wasser-Spielanlage, ein Klettergarten, eine Rutsche und ein Klettergerüst sind zu finden, ebenso eine weitläufige Roller- und Dreirad-Fahrbahn. Des Weiteren sorgt ein befahrbarer Tunnel für ein Highlight auf dem Außengelände. Sandkästen, gefüllt mit verschiedensten Sandarten, laden zum haptischen Erleben ein.
Die Funktionsbereiche und Räumlichkeiten der Kinder sind vielseitig und wecken den Entdeckergeist. Die Kinder werden zu Entdeckern, Forschern und die individuellen Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Wir orientieren uns in unserer pädagogischen Arbeit an den Grundsätzen des Situationsansatzes. Dies bedeutet, dass wir inhaltliche Themen nach den Interessen der Kinder ausrichten. Dazu werden die Kinder kontinuierlich beobachtet, Schlüsselsituationen werden dokumentiert, Themen werden in regelmäßigen Teambesprechungen festgelegt und weitere Inhalte werden mit den Kindern erarbeitet. Wir arbeiten projektorientiert, d.h. die Themen der Kinder werden über einen gewissen Zeitraum behandelt und schriftlich festgehalten.
Dabei achten wir darauf, dass alle Kinder, unabhängig von Alter oder Entwicklung, an den Angeboten teilnehmen können. Kindliches Lernen geschieht durch Prozesse zur Weltaneignung, die Kinder selbst durch eigene Handlungen durchleben.
Unseren Bildungs- und Erziehungsauftrag sehen wir darin, kindliche Bildungsprozesse zu erkennen, zu unterstützen und herauszufordern. Dies geschieht durch die Gestaltung von Beziehungen, (Lern-) Situationen und (Bildungs-) Räumen. Die pädagogische Arbeit im Situationsansatz unterstützt diesen Erziehungsauftrag. Er ermöglicht es, dass Kinder selbsttätig eigene Interessen verfolgen und individuelle Bildungsprozesse erleben.
Die Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte besteht darin, alltägliche Lebenssituationen zu begleiten, Entwicklungsprozesse der Kinder zu erkennen, zu verstehen, aufzugreifen, zu fördern und kompetent zu begleiten; Neugier, Motivation und Anstrengungsbereitschaft zu unterstützen und zu fördern, sowie Interessen der Kinder aufzugreifen und diese in sozialer Interaktion prozess- und projektorientiert zu erarbeiten. Den Kindern wird zudem ein Recht zur Mitsprache und Mitgestaltung geboten.
Die enge Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Kooperationspartnern ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, da er einem offenen Austausch dient, hilft, unseren Blickwinkel zu erweitern und mögliche Handlungsoptionen zu erfahren. Ebenso wird das Bildungs- und Lernfeld der Kinder erweitert und ihre Entwicklung breit gefächert gefördert. Ein weiterer Vorteil besteht für unsere Familien. Durch das Bündeln der Ressourcen und evtl. externer Hilfestellungen können unterschiedliche Kompetenzen zur Früherkennung und zur Verwirklichung gemeinsamer Ziele genutzt werden. Externe „Helfer“ unserer Familien lassen einen anderen Einblick in die Lebenswelten unserer Familien entstehen.
Wir arbeiten zusammen mit…
• dem Träger der Einrichtung
• dem Jugendamt der Stadt Heinsberg
• insgesamt 11 weiteren städtischen Kitas
• der AWO (Angebot ReSi+)
• dem DRK (Schwerpunkt Bewegung)
• dem Hallenbad Heinsberg
• dem Elternbeirat der Einrichtung
• den verschiedensten Kinderärzten im Stadt- und Kreisgebiet
• verschiedenen logopädischen Praxen im Umkreis
• dem sprachtherapeutischen Dienst des Kreises Heinsberg
• dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Heinsberg
• verschiedenen Frühförderstellen des Kreises und des Umlands
• dem sozialpsychiatrischen Zentrum Heinsberg
• der Erziehungsberatungsstelle für Eltern, Kinder& Jugendliche Heinsberg
• den Grundschulen im Stadtgebiet
• dem Gesundheitsamt Kreis Heinsberg (Zahnprophylaxe, sprachtherapeutischen Dienst, Einschulungsuntersuchungen, etc.)
• den Fachschulen für Sozialpädagogik im Kreisgebiet
• den verschiedensten Vereinen der Dorfgemeinde, wie z.B. Karnevals- und Fußballverein, Ortsverschönerungsverein, Bundestrommlerkorps
Bücherei, Pfarre, Schützen
• der Feuerwehr zur Brandschutzerziehung
• der Polizei zur Verkehrserziehung
• der AOK Rheinland (Jolinchen Kids oder U- Boot Modell Projekt)
• verschiedenen lokalen Einrichtungen für die Verpflegung
Eine vertrauensvolle, gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den pädagogischen Fachkräften unserer Einrichtung ist unabdingbare Basis einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit am Kind. In der familienunterstützenden Einrichtungsarbeit werden die Kompetenzen der pädagogischen Fachkräfte sowie die Kompetenzen der Eltern in die pädagogische Arbeit mit einbezogen, so dass eine konstruktive und optimale Koordination der beiden Lebenswelten des Kindes möglich wird.
Aufgrund der geltenden Rechtslage und der gemeinsamen Empfehlung der Kommunalen Spitzenverbände und der Landesjugendämter in NRW sollen für Kindertageseinrichtungen in kommunaler Trägerschaft einheitliche Aufnahmerichtlinien für die Vergabe der Betreuungsplätze festgelegt werden. Die Aufnahmerichtlinien sollen allen Beteiligten Verlässlichkeit, Transparenz und ein nachvollziehbares Verfahren garantieren.
Auf dieser Grundlage wurde vom städtischen Jugendamt folgendes Vergabeverfahren festgelegt:
Grundsätzlich werden nur Kinder aus dem Jugendamtsbezirk der Stadt Heinsberg aufgenommen.
Die Aufnahme der Kinder soll in der Regel vom Inklusionsgedanken getragen werden. Im Interesse des Kindes ist im Einzelfall zu prüfen, ob die notwendigen Voraussetzungen in der Kita (Räume, Ausstattung, Personal, Kooperationen mit anderen Institutionen und Professionen) gegeben sind oder geschaffen werden können. Maßgeblich für die Platzvergabe sind neben dem Inklusionsgedanken grundsätzlich die Struktur und das Konzept der Einrichtung:
- Alters- und Gruppenstruktur der Einrichtung
- Freie Platzkapazitäten
- Buchungszeiten
- Einzelfallprüfungen bei Kindern mit besonderem Förderbedarf
Kriterien für die Platzvergabe an Ü3- und U3-Kinder:
Nach Prüfung und Festlegung des möglichen Angebots für das kommende Kita-Jahr vergibt die Einrichtung bzw. der Träger nach folgenden Kriterien die Plätze, wobei die Kriterien in folgender Reihenfolge greifen:
1. Kinder von Alleinerziehenden, die berufstätig bzw. in Ausbildung (Studium, Schul-, Berufsausbildung) sind und Kinder, deren Elternteile beide berufstätig bzw. in Ausbildung sind und deren Geschwister die KITA im Aufnahmejahr gleichzeitig besuchen werden (unabhängig vom Wohnbereich)
2. Kinder aus dem Wohnbereich (Kempen, Karken, Unterbruch) von Alleinerziehenden, die berufstätig bzw. in Ausbildung (Studium, Schul-, Berufsausbildung) sind.
3. Kinder aus dem Wohnbereich, deren Elternteile beide berufstätig bzw. in Ausbildung sind.
4. Kinder, deren Geschwister die KITA im Aufnahmejahr gleichzeitig besuchen werden
5. Rangfolge nach Alter der Kinder des Wohnbereiches in den jeweiligen Altersgruppen: Ü3: 5, 4, 3 Jahre; U3: 2 Jahre
Härtefallregelung
Die Aufnahme von Kindern aus Familien in besonderen Notlagen, wie z.B. Tod eines Elternteils, lang andauernde Erkrankungen, Pflege von Angehörigen, Sicherung des Kindeswohls oder ähnliche Notlagen erfolgt vorrangig, unabhängig von den vorgenannten Kriterien, sofern zum Zeitpunkt des Auftretens des Platzbedarfs freie KITA- Plätze vorhanden sind bzw. unter Berücksichtigung der rechtlichen Voraussetzungen zusätzliche KITA-Plätze geschaffen werden können (Härtefallregelung).
Für die Vergabe der Plätze mit einer Betreuungszeit von 45 Stunden wöchentlich werden zusätzlich folgende Kriterien zugrunde gelegt:
1. Kinder von Alleinerziehenden, die einer Berufstätigkeit in Vollzeit nachgehen bzw. sich in Ausbildung (Studium, Schul-, Berufsausbildung) befinden und aufgrund der beruflichen Verhinderung des Elternteils einer Betreuung von mehr als 35 Wochenstunden bedürfen.
2. Kinder von Eltern, die beide einer Berufstätigkeit in Vollzeit nachgehen bzw. die sich Ausbildung (Studium, Schul-, Berufsausbildung) befinden und aufgrund derer beruflicher Verhinderung einer Betreuung von mehr als 35 Wochenstunden bedürfen.
3. Kinder von Alleinerziehenden, die einer Berufstätigkeit in Teilzeit nachgehen und aufgrund der beruflichen Verhinderung des Elternteils einer Betreuung von mehr als 35 Wochenstunden bedürfen.
4. Kinder von Eltern, die beide einer Berufstätigkeit in Teilzeit nachgehen und aufgrund derer beruflicher Verhinderung einer Betreuung von mehr als 35 Wochenstunden bedürfen.
Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:
Servicestelle des Jugendamtes
Apfelstraße 60
52525 Heinsberg
Telefon: +49 2452 145122
E-Mail: kita-info@heinsberg.de
Im Kita-Navigator können Sie sich nicht für einen Platz bei einer Tagespflegeperson vormerken.
Ansprechpartner für einen Tagespflegeplatz ist Herr Kaumanns, Tel.-Nr.: 02452-145125
Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
Zu den häufig gestellten Fragen.